.Pre-Release-Phase-6 von kunstbewegung.info : Künstlersalon Berlin.
Depressionsköpfe
Aus Kultur und Kunst
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Die folgende Beschreibung des Stils / Schaffensperiode erfolgt aus Perspektive des Künstlers und hat nichts mit einer kunsthistorischen oder kunstkritischen Betrachtung oder Einordnung gemein, vielmehr kann er als Arbeitstitel angesehen werden:
Werke unter dem Arbeitstitel Depressionsschädel (Hauptvertreter Schädelwaldt) konzentrieren sich auf Themen wie Depression, Tod, Schmerz, Geschlecht und Symbolik. Mit über 20 Jahren Themenschwerpunkt zählt Schädelwaldt zu den Wegbereitern der Neo-Gothic-Aesthetik.
Stil Programm
Die Lustdepression als letzte Dekadensform der Moderne
Die Erfindung einer neuen Malerei (oder anderen Kunstform) ist fast immer mit der Entstehung einer Theorie dazu verbunden.Beides entspringt oft als gefühlte Idee und Dauerfragezeichen parallel nebenaneinder laufend einem intuitiven Zeitgeistfilter, der noch unbewussten Quelle, die manchmal von begabten, hochempfindsamen und oft übereizten Künstlern, beinahe ertrinkend und dann wieder zur immer größer werden Quelle der Bewußtheit ausspuckend, aufgesucht wird. Nicht jeder erkennt die Entwicklungsknicke oder Entwicklungsausuferungen seiner Zeit. Künstlerische und philosophische Wirklichkeitserfindung.
Ob es einmal zur Wahrheit einer Theorie kommen wird, ist dabei vollkommen uninteressant. Interessant aber bleibt, wie nah diese neu gefühlte und weiter gedachte und vielleicht bis in die Abschlussformung erarbeitete Theorie an eine werdende Weltströmung kommt, also als Hinweis, oder sogar als Beweis mit zukünftig wird.
Die Lustdepression als letzte Dekadensform der Moderne.
Lustdepression ist aus heutiger, psychologischer Zeitsicht nicht möglich, da eine starke Depression fast jede Lust auslöscht.Doch im Laufe einer sehr langen, immer mehr verfeinerten Entwicklungsgeschichte, eben auch der Depressionsgeschichte, können Absprünge, Ausuferungen, Gewohnheitsverstärkung, Mutationen oder ganz entgegen gesetzte Entwicklungsschübe-rückläufe aufkommen, die jeder bis dahin gekannten Logik widersprechen. Wenn sich zum Beispiel die Depressionsstärke und Depressionsdichte, also das Depressionskonzentart weltweit so sehr vermehrt, das man von einer Depressionsnormalität sprechen muss, weil fast jeder davon betroffen sein wird, dann könnte es sich zum Beispiel auch als eine Lustdepression verfeinern. Eine Weltuntergangslustdepression. Die Depression als Mode. Die Depression als Erlösungsprinzip. Die Depression als Lust. Und wer nicht depressiv ist, ist nicht mit uns, der ist krank.
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