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Dadaismus

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Dadaismus

Kunstgeschichte von 1941 bis 1949

Autoportrait Dada ist eine künstlerische und literarische Bewegung, die einen weitverbreiteten nihilistischen Protest gegen alle Aspekte westlicher Kultur widerspiegelt, besonders gegen den Militarismus während und nach dem ersten Weltkrieg (1914-1918). Der Begriff dada, das französische Wort für Steckenpferd, so sagt man wurde aus einem Wörterbuch aufs geradewohl ausgewählt, von dem rumänisch geborenen Dichter Essayist und dem Redakteur Tristan Tzara. Man sagt, daß Sie einfach ein französisches Wörterbuch aufschlugen, auf ein Wort das zufällig dada war zeigten und schon hieß diese künstlerische Bewegung Dadaismus. Dada wurde im Jahre 1916 von Tzara, dem deutschen Schriftsteller Hugo Ball, dem elsässisch geborenen Künstler Jean Arp und anderen Intellektuellen Künstlern die in Zürich und in der Schweiz lebten, hervorgebracht. Ein ähnlicher Aufstand gegen konventionelle Kunst kam gleichzeitig in New York City die von Man Ray, Marcel Duchamp und Francis Picabia angeführt wurden, vor und in Paris, wo es die Inspiration für die Surrealistische Bewegung wurde. Nach dem ersten Weltkrieg breitete sich die Bewegung auch nach Deutschland aus und viele der Gruppe aus Zürich verbanden sich mit den französischen Dadaisten in Paris. Die Pariser Gruppe zerfiel im Jahre 1922. In ihren Anstrengungen, die Verneinung aller Strömungen ästhetischer und gesellschaftlicher Werte auszudrücken, gebrauchten die Dadaisten häufig künstlerische und literarische Methoden, die absichtlich unverständlich waren. Ihre theatralischen Aufführungen und Manifeste wurden oft entworfen um zu schockieren oder zu verwirren, mit dem Ziel die Öffentlichkeit zu erschrecken damit sie die angenommenen ästhetischen Werte überdenke. Bis zum Ende benutzten die Dadaisten neuartige Materialien, einschließlich weggeworfen Gegenstände die sie auf den Straßen fanden und neue Methoden wie das Einsetzen des Zufallprinzips, indem sie die Elemente ihrer Arbeiten per Zufall angeordneten z.B. ein Haufen Papier einfach auf das Blatt fallen ließen und dann die Papierstücke so anklebten wie sie auf das Blatt gefallen waren. Der deutsche Maler und Schriftsteller Kurt Schwitters wurde für seine Collagen, die aus überflüssigem Papier und ähnlichen Materialien zusammengesetzt wurden, berühmt. Der französische Maler Marcel Duchamp zeigte als Kunstwerke gewöhnliche kommerzielle Produkte, solche wie man sie in jedem Laden bekommt, wie ein Flaschenregal und ein Pissoir, welche er dann ready-mades nannte. Ein ready-made kann man als ein einfachen industriellen Gebrauchsgegenstand bezeichnen, der aus seiner ursprünglichen Umgebung herausgenommen und als Kunstobjekt erklärt wurde. Obwohl die Dadaisten revolutionäre Techniken verwendeten, basierten ihre Aufstände gegen Standards von einem tiefgründigen Glauben, dem Aufhalten der romantischen Traditionen, in den erforderlichen Tugenden der Menschheit, die noch unverdorben von der Gesellschaft sind.

Dada zerfiel als eine Bewegung in den Jahren um 1920 und einige seiner Praktiker wurden prominent in anderen modernen Kunstbewegungen, auffallend im Surrealismus. Während der Mitte der 50ziger Jahre wurde ein Interesse an Dada in New York City unter Komponisten, Schriftstellern und Künstlern wiederbelebt, die viele Arbeiten mit Dadaistischen Merkmalen produzierten.


Weitere Kunstrichtungen unter: Private Kunstseite: "Daniel´s artpage"

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Künstler:
Kuenstler Rotator

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