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Bildungsprogramm

Aus Kultur und Kunst

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Jedes Individuum europäischer Gesellschaft wird für das mißachten eines Gesetzes bestraft nach dem Prinzip "Unwissenheit schützt or Strafe nicht". Damit das Zusammenleben einer Gesellschaft funktioniert sorgt diese für die Einhaltung eines Grundkonsens an Regeln und Handlungsspielräumen.


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Unwissenheit schützt vor Staats-Schäden nicht

Ebenfalls im Interesse einer Gesellschaft ist ein funktionierender Staat. Wenn das politische System mit einer Demokratie verwand ist hängt die Qualität des Staates von der Qualität der Gewählten und somit vom Wählern ab. Demnach liegt es im Interesse einer Gesellschaft, die einen funktionierenden Staat benötigt, dem Bürger für die Ausübung seiner Verantwortung als Wähler auch für seine umfangreiche Bildung zusorgen.

Umgekehrt lässt sich feststellen das ungebildete Wähler die Konsequenzen ihrer Entscheidung für oder gegen nicht so gut kennen und auch aus diesem Grund weniger kritische Wähler sind. Der Schaden für den Staat und somit für die Gesellschaft ist ein Verlußt an qualitativ selektierten Entscheidungsträgern einem korrupteren und wenig effiziente Politikern.

Bildung fördert und trägt Kulturgut das wiederum in seiner Erkenntnis über die Welt Wohlstand und Befriedigung von Bedürfnissen bietet.

Es liegt demnach im Interesse einer Gesellschaft mehr Bildung und gleichere Bildungschancen zu gewährleisten um möglichst alle Potenziale aller Individuen für die Gesellschaft nutzbar zu machen. Der Mehrwert von Kulturgut (inkl. Wissenstand) für die Gesellschaft macht sie für Individuen interessant und fördert deren Verbreitung und Verbreiterung sowie die Entwicklungsgeschwindigkeit.

Wenn also kein Geld in die Bildung investiert wird liegt es im Interesse von Politikern die dumme und unkritische Wähler(stimmen) bevorzugen nicht aber im Interesse dieser. --Burgy Zapp 03:12, 15. Dez 2004 (CET)


[bearbeiten] Erziehung und Liebe

Wie bereits S. Freud die Gewissensbildung als Resultat der Erziehung und ferner als Abkömmling der Liebe darstellte scheint es nicht möglich seine Kinder zu sehr zu lieben solange der Freiraum für selbständige Entwicklung gegeben ist.

[bearbeiten] Selbstständigkeit

Eine oft gereizte Mutter-Kind-Beziehung mit geringer mütterlicher Wärme, intensive mütterliche Lenkung, geringe Stimulation des Kindes duch die Mutter ergeben geringe Spontanität der Kinder. Kinder von Müttern mit warmen wertschätzenden, wenig lenkendem und stärker stimulierendem Verhalten zeigen signifikant mehr Spontanität und Selbstständigkeit. (Tausch und Tausch) Durch die Eltern geförderte Spontanität und Selbstständikeigkeit weist einerseits auf das eingeübte welterkundene Verhalten, und andererseits auf ein größeres Selbstwertgefühl des Kindes hin (weil erwachsener durch Selbstständigkeit).


[bearbeiten] Elterliche Unterstützung versus Strenge

[*]Elterliche Strenge (Bösewerden, Schimpfen, Schläge, Ohrfeigen) zur Verbotsorientierung, Ängstlichkeit, Konformität und diskrepanzen zwischen Selbstbild und Wunschbild führt. (vgl Stapf u.a.) Eingedeutscht erzieht man ein braves Kind. [*]Elterliche Unterstützung (Nachgeben, Zuhören, Helfen, Loben, Verzeihen, Ermuntern, Belohnen) hingegen führt zu höherem Durchsetzungsvermögen in der Gesellschaft und besseren Erfolgschancen. Die Kinder sind positiver, optimistischer eingestellt, haben einen größeren Wortschatz und bessere Schulleistungen. Sie sind bei Gleichaltrigen beliebt und empfinden eine geringere Diskrepanz zwischen Selbstbild und Idealbild. Optimisten neigen dazu erfolgreicher zu sein insbesondere wenn sie auf die Sympathien und Unterstützung ihrer sozialen Umgebung bauen können.

Wie man vermuten kann, ist dieser gebotsorientierte, ermutigende Erziehungsstil in Familien mit höherem sozioökonomischen Status häufiger. ([Gesellschaftsschichten_des_21_Jahrhunderts|sozioökonomischer Status vgl Zapp u.a.])


[bearbeiten] Verwandte Themen


--Burgy Zapp 17:11, 19. Jan. 2008 (CET)

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